Stuck selber machen

Kann man Stuck selber machen? Ein edles Raumambiente erhält man mit Stuckelementen. Dabei muss Stuck nicht unbedingt nur an der Decke oder als Bordüre rund um die Decke angebracht werden. Stilvolle Elemente aufgebracht auf einer Vase oder einer Stuck-Rosette mit einem Kerzenleuchter. Mit Wandkonsolen aus Stuck zieht Nostalgie in die Räumlichkeiten. Dekorativ sehen schöne kleine Accessoires darauf aus oder herunterhängendes Efeu. Auch einem Schrank kann man wunderschön im Boudoir-Stil eine romantische Ansicht bescheren. Dazu zwei Halbrosetten auf die oberen Kanten des Schrankes anbringen. Der Schrank ist natürlich aus weiß lackiertem Holz. Ein Zimmer zum Träumen. Jetzt wird mancher denken, ja das sieht toll aus, aber hat auch seinen Preis. Mitnichten, Stuck selber machen ist nicht schwer und kostet nicht die Welt. Hier sehen Sie eine kleine Anleitung, wie kann man Stuck selber machen kann.

Den schönsten Stuck selber machen mit Gips und Wasser

Zum Stuck selber machen braucht man Gips als Material. Der Gips wird gemischt und zwar zwei zu eins. Zwei Teile Gips und ein Teil Wasser. Der Gips lässt man ins Wasser reinrieseln, so dass noch ein wenig Flüssigkeit über dem Gips steht. Der Gips muss sich vollsaugen, bis er keine Luftblasen mehr zeigt. Dann wird er langsam durchgeschlagen, bis er die Optik von Sahne hat. Für die einzelnen Formen zum Stuck selber machen nimmt man sogenannte Abgussformen, die es in verschiedenen Motiven gibt, z.B. Rosen, Muscheln usw., ganz nach Geschmack. Da Gips die Eigenschaft hat, sofort hart zu werden, sollte der geschlagene Gips, zum Stuck selber machen, flott in die Abgussformen gegossen werden. Darüber wird ein Gitternetz als Verstärkung gelegt und das wird wieder mit flüssigem Gips aufgefüllt. Danach streicht man mit einem kleinen Besen über den Gips der noch weich ist. Die dadurch entstehende raue Oberfläche garantiert später für einen guten Halt an der Decke oder an der Wand.

An einem Tag hat man Stuckelemente geschaffen, die ein nostalgisches Flair verbreiten

Nach etwa zwei Stunden ist der Gips gehärtet und kann aus der Form heraus genommen werden. Bevor man die Rosette oder andere Stuckelemente anbringen möchte, muss die Decke oder die Wand vollkommen frei von Tapeten und Tapetenresten sein. Als Träger für den Stuck selber machen sind Gipsfaserplatten oder nichtsandende Putze ideal. Ritzt man den Putz der Decke mit einer Spachtel über Kreuz ein, so entsteht eine ideale Haftung. Der Kleber den man braucht heißt Spachtelgips und erhält man im Handel. Man rührt den Spachtelgips so an, bis eine dickflüssige quarkähnliche Masse entsteht. Diese wird dann dick auf das Stuckelement aufgebracht. Aber nur mit leichtem Druck die Stuckelemente behandeln und andrücken. Man kann die Rosetten oder andere Elemente noch verschrauben, damit sie noch besser halten. Die Schrauben aber ganz zart anziehen, um den Gips nicht zu brechen. Die Löcher werden mit einem Kleber abgedichtet. Ist alles abgetrocknet, kann man die Elemente streichen, wobei Weiß oder Cremefarben am besten zum Stuck passen.

Foto: © Omid Mahdawi - Fotolia.com

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