Heizkörper austauschen

Einen Heizkörper austauschen geht in der Regel relativ einfach. Auch Heizkörper unterliegen den Alterungsprozess, welchen einen erheblichen Verschleiß aufweisen. Neben Schmutzablagerungen ist auch Kalk im Innersten des Heizkörpers ein Faktor zur Reduzierung der Heizleistung. Dabei werden die Energiekosten zwangsläufig durch eine geringere Heizleistung gesteigert. Der letzte Ausweg für eine Reduzierung der Energiekosten kann durch Heizkörper tauschen erreicht werden.

Heizkörper austauschen - Tipp und Tricks
Da der Heizkörper das letzte Glied in der Heizungsanlage ist, sollte entscheidend beim Heizkörper austauschen auf die Heizleistung und die Größe des Heizkörpers und des Raumes bedacht werden. Die Raumgröße bestimmt daher die maximale Leistung für den Heizkörper in Bezug auf die Wärmeabgabe. Moderne Heizkörper für die normalen Heizungsanlagen arbeiten mit einer sehr hohen Effizienz. Der erste Anhaltspunkt ist die ursprüngliche Größe des alten Heizkörpers zur Bewertung der Leistung und Größe für den neuen Heizkörper. Neben der Maße ist auch das Modell entscheidend. Im Fachhandel bekommt man jede Art von von Heizkörper, eine Kenntnis über die Modellbezeichnung ist hier eine Erleichterung bei der Wahl eines neuen Heizkörpers. Ist ein identisches Modell nicht mehr im Handel zu bekommen, müssen alle Anschlüsse für den neuen Heizkörper von einem Fachmann für Heizungsbau entsprechende verlegt werden. Dies bedeutet zu Meist Mehrkosten.

Heizkörper austauschen - Die Schritte
Als erstes kommt die Demontage des alten Heizkörpers. Beim Heizkörper austauschen ist es wichtig, das die Heizanlage und speziell die Umwälzpumpe ausgeschaltet werden. Auch der Wasserzulauf für das Auffüllen sollte geschlossen werden. Eine Absenkung des Wasserstandes ist als nächster Schritt notwendig. Dabei sollte das Heizwasser mindestens bis einen Stock unter der Wohnung abgelassen werden. Der Tiefenstandanzeiger bei manchen Heizanlagen ist auch ein Hilfsmittel zur Senkung des Wasserstandes. Das Restwasser und Ablagerungen bleiben meistens noch im Heizkörper, was einen Schutz bei der Demontage der Umgebung notwendig macht. Ein Eimer oder sonstige Auffangbehälter können auch hilfreich sein. Der Heizkörper hängt in der Regel immer nur an der entsprechenden Wandhalterung.

Die Öffnung der Schraubverbindungen des Vor- und Rücklaufes mit einer Wasserpumpenzange ist dann der nächste Schritt zur Demontage. Ist der alte Heizkörper entfernt, kann ohne Probleme mit der Montage des neuen Heizkörpers begonnter werden. Dieser wird normalerweise auch mit einer Wandhalterung fixiert. Entweder können dabei die alte Wandhalterung verwendet werden oder es ist eine Montage einer neuen Wandhalterung notwendig. Auch der Anschluss des Vor- und Rücklaufes ist nach der Fixierung des neuen Heizkörpers der nächste Schritt. Hierbei ist die Passgenauigkeit wichtig für die Dichtigkeit aller Anschlüsse. Das Befüllen der Heizungsanlage mit Wasser ist dann mit genauen Dichtigkeitsprüfungen der Verbindung der letzte Schritt zur erfolgreichen Heizkörpermontage. Ist dann letztendlich alles in Ordnung, kann die Heizungsanlage problemlos in Betrieb genommen werden.

Foto: © Katarzyna Leszczynsk - Fotolia.com

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