Insektenhaus selber bauen

Naturbelassene Gärten erstrahlen häufig in einer vielfältigen Farbenpracht. Damit es überall blüht und gedeiht, sind aber Insekten wie Wespen, Bienen, Ameisen und andere Tiere wichtig. Vielfach finden Insekten in Gärten aber keine geeigneten Nistplätze. Hier kann man mit einem Insektenhaus für Abhilfe sorgen. Mit den richtigen Naturmaterialien gefüllt, bietet es einen idealen Unterschlupf für Insekten aller Art. Ein Insektenhaus selber bauen ist gar nicht so schwer, wenn man über die richtigen Werkzeuge und Materialien verfügt.

Benötigte Materialien zum selber bauen eines Insektenhauses
Für ein einfaches Insektenhaus mit 40 Zentimetern Tiefe, 100 Zentimetern Breite und 60 Zentimetern Höhe werden folgende Materialien benötigt:
• 2 Hölzer, 8 mal 4 mal 92 Zentimeter
• 4 Holzpfosten, 8 mal 8 mal 100 Zentimeter
• 2 Hölzer, 4 mal 4 mal 40 Zentimeter
• 1 Holzplatte als Rückwand, 100 mal 50 mal 3 Zentimeter
• 2 Holzplatten für Boden und Zwischenboden, 100 mal 40 mal 3 Zentimeter
• 1 Holzplatte als Dach, 110 mal 55 mal 3 Zentimeter
• 2 Holzplatten als Seitenwände, 37 mal 60 mal 3 Zentimeter
• 4 Holzplatten für die Zwischenwände, 37 mal 30 mal 3 Zentimeter
• Holzschrauben, Dachpappe, Metallwinkel
• Füllmaterialien wie Stroh, Schilf- und Bambusröhren, Zweige, Rinde, Lehm, Ziegelsteine und Hartholz zum Einbringen in die "Zimmer" des Insektenhauses.

 

Bauanleitung Insektenhaus
Man beginnt mit dem Bau des Korpus für das Insektenhaus. Zu berücksichtigen ist dabei, dass das Insektenhaus vorne um 10 Zentimeter höher sein muss als hinten, damit das Regenwasser abfließen kann. Die Seitenteile müsse also im geeigneten Winkel zugeschnitten werden und können dann mit der Bodenplatte und der Rückwand verschraubt werden. Auf halber Höhe wird mit Holzschrauben oder Metallwinkeln der Zwischenboden vergleichbar mit einem Regalboden angebracht. Danach kann man die vier Zwischenwände einbauen, so dass sich im Insektenhaus sechs Zimmer ergeben. Anschließend befestigt man noch die Dachplatte mit Holzschrauben auf dem Korpus.

Im Anschluss kann man sich dem Gestell zuwenden, das das Insektenhaus tragen soll. Dazu postiert man die vier Pfosten im Abstand von 84 Zentimetern auf der langen und 24 Zentimetern auf der kurzen Seite. Die Pfosten verbindet man dann bündig mit den 4 bzw. 8 Zentimeter breiten Hölzern. Die Grundkonstruktion des Insektenhauses ist damit schon fertig. Es kann somit an seinen Bestimmungsort im Garten gebracht werden, wobei eine windgeschützte und sonnige Ecke zu bevorzugen ist. Dort baut man zuerst das Gestell auf, setzt den Korpus darauf und verschraubt ihn dann.
 

Befüllen des Insektenhauses
Als letztes muss das Insektenhaus noch mit verschiedenen Naturmaterialien befüllt werden. Dafür kommen zum Beispiel Stroh, Schilf- und Bambusröhren, Zweige, Rinde, Lehm, Ziegelsteine und Hartholz in Frage. In mit Lehm gefüllte Fächer kann man mit einer Stricknadel Löcher einstechen, in denen dann die Insekten Unterschlupf finden können.

Foto: © Dan Race - Fotolia

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