Lampe anschließen

Eine schöne Lampe anschließen bringt eine ganz besondere Atmosphäre in einen Raum. Nicht nur Helligkeit, sondern auch Behaglichkeit. Es gibt Lampen die von der Decke herabhängen, sogenannte Pendelleuchten. Lampen die als Wandlampe über einem Sideboard angebracht werden. Das ist nur eine kleine Auswahl von der Vielzahl von Lampen, die es in vielen Materialien, aus Glas, Kunststoff, Stoff usw. gibt. Auch die Designs sind sehr unterschiedlich. Von der nostalgischen bis zur hochmodernen Lichtquelle. Aber alle haben eins gemeinsam. Um die Lampe anschließen zu können muss der Stromkreislauf unterbrochen werden. Ganz so schwierig, eine Lampe anschließen,wie sich mancher das vorstellt, ist das nicht. Oberstes Gebot ist:  vor der Lampe anschließen muss unbedingt der Strom ausgeschaltet werden, d.h. die Hauptsicherung oder einzelne Stromkreise. Aber am sichersten ist das Ausschrauben der Hauptsicherung und den FI-Schalter auf 0 stellen. Somit ist keine Spannung mehr auf dem Kabel, der Stromkreis ist unterbrochen.

Bei einer Lampe anschließen wird Sicherheit ganz groß geschrieben

Noch ein wichtiger Schritt zur Sicherheit ist, dass man feststellt, dass niemand sich am Sicherungskasten zu schaffen macht und die Sicherung wieder reindreht, während man am Arbeiten ist. Am besten klebt man ein Stück farbiges Isolierband über den FI-Schalter. Zur weiteren Information sollte man eine Nachricht an den Sicherungskasten hängen, dass der Strom nicht eingeschaltet werden darf. Als nächstes wird geprüft ob keine Spannung mehr da ist. Mit einem Messgerät wird der höchste Messbereich eingestellt und dann den Lichtschalter ein und ausschalten. Wenn die Lampe noch brennt, so hat man nicht richtig abgesichert. Das weitere Vorgehen ist das Herausdrehen der Glühlampe aus dem Sockel. Mit speziellem Werkzeug wird dann die Spannung geprüft. Ein Stromkabel hat drei farbige Erdungen (grün, gelb) der Phasenleiter (braun oder schwarz) und der Neutralleiter (blau). Üblicherweise hängt man eine neue Lampe wieder an den Platz an dem die alte Lichtquelle gehangen hat. Man benutzt dazu Schraubklemmen. Eine Lampe anschließen an einen anderen Platz muss gebohrt werden. Dabei sollten mit einem Metallsucher verborgene Leitungen aufgespürt werden. Noch mal der Tipp, dass der Stromkreislauf ausgeschaltet sein muss, da man beim Anbohren versehentlich auf ein Stromkabel treffen kann. Kennt man die genaue Lage des Kabels nicht, sollte schräg und nicht gerade angebohrt werden. Die Schrauben wie Hakenschrauben oder auch Wandhaken sind meistens in einem Paket mit der Lampe enthalten und brauchen nicht gesondert gekauft zu werden.

Auf die Farbskala der Kabel achten

Schraub- und Lüsterklemmen dienen dazu, jedes Farbkabel an seiner eigenen Lüsterklemme zu befestigen. Dazu dreht man die kleinen Schrauben mit einem Schraubenzieher heraus und der Kupferdraht der Farbkabel wird mit einem Messer etwas frei gemacht und dann in die Öffnung eingeführt und die Schrauben wieder fest gemacht. Bei Markenlampen sind die Kabel und die Elektrokabel farblich passend. Der Grund: Man braucht die Farben nur miteinander mit der Lüsterklemme zu verbinden und die Lampe anschließen. Sollte das nicht sein, so hält man sich an das Erdungskabel das in der Mitte angesetzt wird. Ein L oder P ist aufgedruckt, das den Phasenleiter darstellt und ein N für den Nullleiter. Auch eine Schraube, als ein Kontaktpunkt gibt es zum installieren, an Stelle der Lüsterklemmen. Ist die Installation fertig, setzt man die Lampe zusammen und die Montage ist fertig. Erst danach, kann der Strom wieder angeschaltet werden.

Foto: © Jürgen Fälchle - Fotolia.com

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