Malerarbeiten

Malerarbeiten fallen des öfteren an. Egal ob es sich um Arbeiten an Hauswänden, Zimmerwänden oder gar um Lackierarbeiten handelt. Im Prinzip sollten vor allem in Wohnräumen alle paar Jahre die Zimmer frisch ausgeweiselt werden

Welche Malerarbeiten im Haus und Garten gibt es?

Speziell die Malerarbeiten im Haus kommen alle Jahre auf uns zu. Dann heißt es Farbe kaufen und den Pinsel in die Hand nehmen. Die Malerarbeiten erstecken sich hierbei auf die Zimmerwände eventuell auch auf die Türen und die Türzargen, die immer wieder aufgebessert werden müssen. Aber auch an der Außenfassade des Hauses fallen immer wieder Ausbesserungsarbeiten an. Nicht zu vergessen sind hierbei Lasurabeiten an Gartenzäunen, Fenstern oder Rankgittern etc.

Welche Untensilien werden benötigt?

Für alle Malerarbeiten werden vor allem Unterlagen oder soganannter Malervlies benötigt. Dickers Malervlies ist vor allem reißfest und kann mehrmals verwendet werden. Während dünnere Folien nur für eine Malerarbeit vorgesehen sind. Weiterhin werden zum Steichen Pinsel oder Rollen benötigt. Pinsel ist nicht gleich Pinsel und Rolle nicht gleich Rolle. Bei den Pinseln muss man auch die Art der Borsten achten. Es gibt für jede Arbeit unterschieliche Ausführungen des Pinsels spezielle Borsten. Pinsel mit China-Borsten werden für Wand- und Fassadenfarben wie auch bei Lacken auf Kunstharzbasis eingesetzt. Pinsel aus Kunststoffborsten sollen ausschließlich für wasserverdünnbare Lacke verwendet werden. Aber auch in Punkto Größe und Form muss man beim Kauf acht geben. Auch bei den Rollen gibt es unterschiede. Dabei wird zwischen kurz- und langflor- Rollen unterschieden. Es gibt aber auch Rollen aus Schaumgummi, die speziell für Lackierarbeiten eingesetzt werden. Zum Schluß muss man bei Malerarbeiten mit Rollen auch an den Abstreifer denken, der dafür sorgt, dass nicht zu viel Farbe aufgenommen.

Lacke oder Farbe?

Ob Sie nun Farbe, Lacke oder eine Lasur verwenden hängt ganz von Ihrer Arbeit und der zu erfüllenden Anforderung ab. Dispersionfarben eigenen sich für den Einsatz bei Streicharbeiten von Wänden. Diese gibt es für Innen- und Außenbereiche. Daneben gibt es noch Farben auf Kalk- oder Lehmbasis. Hier wird bewußt darauf Wert gelegt, dass die Wände nicht mit der Farbe abgedichtet werden, sondern noch "atmen" können. Die Verarbeitung ist etwas anders - aber im Prinzip werden die Farben auch wie bei der Dispersionsfarbe aufgetragen. Bevor sie sich für eine alternative Farbe entscheiden, sollten Sie sich detailiert über die jeweiligen Vor- und Nachteile der Farben informieren.

Lacke werden da eingesetzt, wo die Oberfläche versiegelt und farblich einheitlich werden soll. Lacke sollen eine Schutzfunktion ausüben, die das darunter liegende Material konservieren soll. Egal ob Holz, Metall oder auch Mauerwerke - Lacke können fast überall zum Einsatz kommen. Zu beachten bleibt jedoch, dass Lacke im Laufe der Zeit brüchig werden und eine Auffrischung notwendig wird.  Lasuren hingegen werden dort eingesetzt, wo das Untergrundmaterial noch zu sehen sein soll. Die Lasur soll insbesondere beim Holz die Strucktur erhalten und betonen oder auffrischen. Auch die Lasur übt eine Schutzfunktion aus, sie dringt jedoch stärker in das Material ein und veredelt sozusagen die Oberfläche des Materials.

Wo Altfarben entsorgen?

Wenn man mit den Streich- und Malerarbeiten soweit fertig ist, geht es an die Entsorgung. Informieren Sie sich am besten vor dem Kauf nach einer Entsorgungsmöglichkeit im Fachgeschäft. Manche Gemeinden bieten sogenannte Problemmüllsammlungen an. Andere hingegen verweisen auf die Entsorgung über den Hausmüll. Bitte informieren Sie sich hierbei über die bei Ihnen geltenden Entsortungsmöglicheiten der Farben und Lacke.

Quelle verewendeter Fotos: © djama - Fotolia.com

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